Wandern im Hochsauerland
Wandervorschläge für unsere Gäste:
Die ausgearbeiteten Wandervorschläge, wovon wir für Sie 16 Routen bearbeitet haben sind alle vom Wanderführer Ralf Korsch aus Leverkusen,
der ca. 5 mal im Jahr mit seiner Wandergruppe aus dem Bergischen Land zu uns kommt. Alle Wanderwege beginnen und enden am
"Marktplatz“ in Winterberg. Auf diesen Ausgangspunkt beziehen sich auch
alle Weglängen und Gehzeiten.
Hier eine ausgearbeite Wanderroute!
Winterberg / Historischer Rundweg (6,5 km / 1h, 40‘ )
Wir verlassen den Marktplatz in nordöstlicher Richtung über
die Hellenstraße und gehen rechts durch die Kirchstraße zur
St. Jakobus- Kirche. Auf dem Weg dorthin erfreuen wir uns an
den vielen schönen alten und restaurierten Fachwerkhäusern.
Die Kirche ist St. Jakobus dem Älteren gewidmet. Hier machten
im Mittelalter die Pilgerzüge von Leipzig über Köln zum Grab
des Apostels nach Santiago de Compostela (Galicien) Rast.
Die erste Kirche wurde vermutlich noch vor 1225 errichtet.
Nach den Bränden in den Jahren 1759 und 1791 wurde
die Hallenkirche 1796 in der heutigen Form gebaut.
Die ältesten Teile des Altars gehen auf den Anfang des
18.Jahrhunderts zurück, während die wertvollsten und älteren
Apostelfiguren an den Wänden aus dem im Jahre 1803
aufgelösten Kloster Grafschaft stammen.
Wir verlassen die Kirchstraße in östlicher Richtung,
gehen rechts zur Oberen Pforte und dort links in die
Wernsdorfer Straße . Nach dem Haus Nr. 35 führt eine schmale
Betontreppe an der Böschung zu dem kleinen historischen jüdischen Friedhof hinauf. Die Wernsdorfer Straße setzt sich in der Straße Am Postteich fort.
Dieser folgen wir und gehen links hinter dem Kinderspielplatz den
Kreuzbergweg mit den 14 Leidensstationen Christi hinauf zur Kreuzbergkapelle.
Mit dem Bau der Kapelle wurde auf Drängen der reichen
Winterberger Wanderhändler und aus Spenden im Jahre 1848 begonnen.
Die Einweihung der Kapelle „Am Rade“ erfolgte 1850 und die der
Kreuzwegstationen am 13.Juli 1851 durch die Franziskaner aus Paderborn.
Die Statue des heiligen „St.Jacobus“ ist eine Nachbildung der aus
galicischem Granit von einer Pilgerreise zur Kathedrale Santiago de Compostela
mitgebrachten Statue eines Hobbyschnitzers aus Züschen.
Nach dem Besuch der Kreuzbergkapelle gehen wir rechts zum Hesborner Weg,
die Kapellenstraße abwärts und bei der VOLKSBANK links in die
Nuhnestraße immer bergan. Diese setzt sich als Philosophenweg / Wald-lehrpfad ( x13 ) fort. Über die Treppe in Richtung Schwimmbad gelangen wir zur Straße und weiter rechts zum Bürger- und Stadthaus.
Dort besichtigen wir oberhalb des Parkplatzes den Gedenkstein zur Hexenverbrennung. Im Jahre 1523 wurden an diesem Ort 6 Frauen aufgrund eines Urteiles des „Winterbergischen Halsgerichtes“ als Hexen verbrannt.
Nun gehen wir den Fichtenweg rechts bis zum Waltenberg und diesen bergab,
überqueren die Straße am Vacantiehotel Brabander und gehen an diesem und an der Skihütte links vorbei hinauf zur St. Georg Schanze (bewirtschaftet, 718m üNN). Dort genießen wir den Rundblick auf Winterberg und die Berge des Hochsauerlandes. Für 1,00 DM Besichtigungsgebühr können Sie auch die 22,00m hohe Schanze besteigen. Von der Schanze gehen wir in östlicher Richtung ( 9 ) weiter, nach ca. 150m abwärts zum Haus Herrloh und dort links durch den Kurpark ( 9 ), vorbei am Tretbecken zum Marktplatz zurück.

- hoehenstrasse

- Rothaarsteig

- Winterberger Hochtour




